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Expectation: Perfect Christmas Night

Einmal aus Versehen zur Blockbuster-Sendezeit eingeschaltet und den ersten Werbeblock erwischt. Schon habe ich 1000 Weihnachtsgeschenke in meinem Warenkorb, die perfekte Reise, den perfekten Lidschatten oder Make-up, das perfekte Zahnweiß oder die beste Barbecue Sauce für jedes Gericht. In unserem Konsumrausch greifen wir nur auf die perfektionierten, makellosen Dinge zurück. – Standard, wir haben doch auch ein Recht darauf! – Mein makelloses Leben: zum Posten natürlich ideal! – Darum scheint es doch zu gehen oder? Erst nach unserer endgültigen Selbstoptimierung, stehen wir vor dem Spiegel und schießen das perfekte Bild! „The perfect pic“ – Gähn, langweilig. Doch wer gibt den Maßstab vor? Woher kommt das nach Perfektion zu streben? Für wen? Für was? Vorallem warum? – Wo ist da noch der Reiz? In einer perfekten Gesellschaft unter perfekten Menschen zu leben. Was für ein Leben!

Ich will nicht zu einer dieser „Smartpeople“ zählen, denn bedeutet Perfektion nicht „abgeschlossen“. Ein abgeschlossener Prozess. Fertig? Erledigt? Das war´s? Was kommt dann noch? – Genau nichts und das ist definitiv zu langweilig. – Zumindest für mich! Perfekt zu sein erscheint mir in jeder Hinsicht leer: Mir ist nach unvorhersehbaren, spontanen, uneingeschränkten  und vorallem grenzenlosen Wegen und Fehlern, die sich jederzeit anders entwickeln können. Also warum nicht mal ein unperfektes Weihnachten feiern? Kein Druck das perfekte Geschenk zu finden; kein Druck den Weihnachtsabend perfekt zu gestalten, keinen Standards folgen oder einfach Traditionen brechen und neues probieren! Perfekt zu sein liegt im Auge des Betrachters und der, der die Maßstäbe dafür vorgibt bist ganz allein DU!

Merry Christmas!

 

 

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